3 Tipps gegen Indecision Fatigue

In diesem Artikel geht es um 3 einfache Tricks, die euch als Inspiration gegen das Phänomen „Indecision Fatigue“ dienen sollen. Schluss mit unentschlossen sein.

Wir sind alle mal unentschlossen. Die einen mehr, die anderen weniger. Aus mehr wird allerdings manchmal „zu viel“ und man befindet sich in einem Zustand beziehungsweiße Gefühl von anhaltender Entscheidungsmüdigkeit. Klingt erstmal wie eine Krankheit oder als hätte man einen Schaden (hahah). Solange ihr nicht bei jeder Miniatur-Entscheidung Wochen braucht ist alles noch im Lot. Oder wie seht ihr das?

Ich habe auch schon meine Erfahrung mit immenser Unentschlossenheit gemacht. Bis es dann in manchen Fällen schon fast lächerlich wurde (Beispiel: Welches Salz soll ich kaufen? – Marke oder No Name) und ich darauf einfach keinen Bock mehr hatte. Ein paar kleine, einfache Tricks haben mir das ganze erleichtert.

3 Tipps gegen „Indecision Fatigue“

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Klingt ein bisschen wie die Festlegung von irgendwelchen offiziellen Standards (wie z.B. die DIN Normen aus der Baubranche) und somit erstmal nach einer Mamutaufgabe. Aber dem ist nicht so, denn es geht letztendlich nur um eure persönlichen Standards beziehungsweiße Regeln, die euch schlicht und einfach die „Denkarbeit“ in Fällen der Unentschlossenheit abnehmen sollen.

Ein Beispiel: In der Küche auf der Arbeit steht bei uns fast jeden Tag etwas Süßes. Jedes Mal frage ich mich, ob ich etwas nehmen soll. Wie oft gehe ich am Tag in die Küche? Richtig. Unzählige Male stelle ich mir also die selbe Frage. Und jedes mal druckse ich rum und bin mir nicht sicher: Süßes, ja oder nein? Stellt euch mal vor, wie viel Zeit und Nerven ich mir sparen könnte, wüsstet ich von vornherein – noch bevor ich die Küche betrete – dass ich mir nichts/jedes Mal etwas nehmen werde.

Meine persönliche Regel in diesem Fall: Wenn es eine meiner Lieblingssüßigkeiten ist, dann nehme ich mir einmal etwas. Ergebnis: ich erspare mir diese unnötige Unentschlossenheit und kann die Energie, die dafür draufgegangen wäre für etwas anderes nutzen.

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„Aber vielleicht ist die andere Entscheidung doch die bessere…“. Es ist einfach in schwarz und weiß zu denken.

Gute oder schlechte Entscheidung. Richtig oder falsch.

Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, dass es in den meisten Fällen eigentlich gar keine wirklich „schlechte“ Entscheidung gibt. Die eine ist nicht besser, als die andere. Mit jeder Entscheidung können wir etwas lernen, sei es nur, dass wir es in Zukunft lieber anders machen sollten. Aber selbst das bringt uns schon weiter.

Da nächste Mal, wenn ihr eine Pro & Contra Liste erstellt, lasst die negative Seiten einfach weg. Am Ende geht ihr dann mit der Seite, die mehr positive Aspekte aufweist. So fällt es euch wesentlich leichter etwas zu entscheiden.

Ein Beispiel: Lange konnte ich nicht nicht entscheiden, ob ich in den Süden für einen Sommerurlaub fahren oder lieber in München bleiben soll. Klingt jetzt erstmal komisch, denn wer bleibt lieber daheim, wenn er auch in den Süden fahren kann? Für mich war das aus verschiedenen Gründen aber eine Entscheidung, die ich zu treffen hatte. Also habe ich mich hingesetzt und alle positiven Seiten der jeweiligen Option aufgeschrieben. Das Ergebnis war schnell klar: MUNICH SUMMER ♥

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Wenn man ungern eine Wahl trifft kommt es durchaus vor, dass sich einige offene Entscheidungen ansammeln. Also wird es Zeit sich einen Überblick zu verschaffen und alle offenen Entscheidungen anzugehen.

Am besten funktioniert das mit Stift und Papier: nehmt euch ein paar Minuten Zeit und schreibt alles auf. Egal wie groß oder klein und unbedeutend es erscheinen mag.

Ein Beispiel: Auf meiner Liste standen neulich Sachen, wie „Wann mache ich meine Wäsche und gehe ich zur Post?“ „Wann und wohin will ich in den Sommerurlaub fahren?“ „Will ich mich in einem Fitnessstudio anmelden?“ „Wann stehe ich morgen auf?“. Alles mehr oder weniger große Entscheidungen. Dadurch, dass ich sie nochmal schriftlich vor Augen hatte konnte ich mich nicht mehr vor ihnen drücken und habe eine nach der anderen entschieden und abgehakt.

Natürlich könnten hier als Tipps noch Klassiker wie „Lernt aus falschen Entscheidungen“ oder „Kennt die Konsequenzen eures Handelns (keine Entscheidung treffen)“ steht, aber diese sind meiner Meinung nach bereits Teil eines gesunden Menschenverstandes.

Welche Tipps habt ihr noch auf Lager, um leichter Entscheidungen zu treffen? Teilt sie gerne mit mir hier auf dem Blog oder auf Instagram.

signatur xoxo Franziska

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