Meine neue Perspektive auf Persönlichkeitsentwicklung: Bye Optimierungswahn

Im heutigen Artikel geht es darum, was sich in meiner Sichtweise auf Persönlichkeitsentwicklung geändert hat und warum ich das ganze endlich wieder entspannt angehen kann. Ist es euch schon mal ähnlich ergangen?

Persönlichkeitsentwicklung ist ein Thema, das gefühlt in jedem 3. Instagram und Blogpost aufgegriffen wird. Unsere Generation scheint sich sehr intensiv mit dieser Thematik auseinanderzusetzen – und das ganz besonders gern in der Öffentlichkeit. An sich eine tolle Sache.

Doch dieses Jahr im Januar, in einer Zeit, in der fast jeder über Ziele und Persönlichkeitsentwicklung spricht, gab es bei mir einen Wendepunkt. Die Kurzfassung: die in sozialen Medien geteilte Masse an Beiträgen zu Persönlichkeitsentwicklung führte bei mir zu einer immensen Menge an (selbst produziertem) Druck. Optimieren wo es nur geht – aber nicht nötig ist.

Und dann, von einen Moment auf den anderen, habe ich mich dazu entschieden Abstand von diesem Thema zu nehmen. Keine Blogpost und keine Instagram Posts mit Captions zu Persönlichkeitsentwicklung.Ich glaube – und damals wusste ich das nicht – ich musste etwas Abstand gewinnen und  für mich herausfinden, warum mir dieses Thema mal so sehr am Herzen lag.

Was hat sich heute geändert?

Fast dreieinhalb Monate wollte ich nichts von „How to: XY“ und „X Tipps für ein besseres…“ wissen. Einfach mal machen und nicht so krankhaft darüber nachdenken, ob das was ich tue auch zu einer Optimierung in meinem Leben führt.Und doch sitze ich heute vor meinem Laptop und schreibe einen neuen Blogpost. Der Blog soll wieder aufleben. Warum das? Verschiedene kleine Momente in den letzten Wochen haben dazu geführt, dass ich wieder Lust darauf habe und wieder einen Sinn darin erkenne. Und was hat sich jetzt im Vergleich zu vorher an meiner Einstellung zu Persönlichkeitsentwicklung verändert?

Ich habe gelernt  

  1. …dass Persönlichkeitsentwicklung etwas Privates ist, das nicht immer auf Social Media geteilt werden muss. Nur weil ich es nicht teile, heißt es nicht, dass ich nicht genauso erfolgreich an mir arbeite, wie andere.
  2. …dass für mich persönliche Weiterentwicklung nicht bedeutet mit nichts mehr zufrieden sein zu dürfen. Ich muss nicht jeden einzelnen Aspekt meines Lebens optimieren und aufpolieren.
  3. …dass ich mich nicht in den selben Bereichen weiterentwickeln muss, wie das andere tun. Nur weil jemand anders beispielsweise sich jeden die Karten legt, heißt das nicht, dass ich mich jetzt auch für Spiritualität interessieren muss.
  4. …dass ich ein klassischer Perfektionist bin und mir das eher im Weg steht und mich etwas zu unentspannt an die Sache herangehen lassen hat.

Endlich habe ich mein Gebiet gefunden – Mehrere kleine Momente in den letzten Wochen haben mich zu dem Punkt gebracht, an dem endlich der  Groschen gefallen ist. Ich weiß jetzt auf welches Thema ich mich fokussieren will, bei dem ich glänzen und mit eigenen Erfahrungen dahinter stehen kann. Um welches Gebiet es sich handelt werdet ihr in den nächsten Wochen hier auf dem Blog und Instagram sehen. Die Vorbereitungen laufen.

Das Schicksal gab mir den Wink mit dem Zaunpfahl – Wie im Punkt zuvor bereits erwähnt hatte ich gewisse Schlüsselmomente. Diese haben mir nochmal deutlich aufgezeigt, dass ich meine Ziele und Träume niemals erreichen werde, wenn ich jetzt nicht in die Gänge komme. Auch in Bezug auf das Gebiet, auf welches ich mich konzentrieren möchte, gab es einen Wink mit dem Zaunpfahl. Vor längerer Zeit – in einem Online Kurs von Erin May Henry – hatte ich mich bereits auf dieses Thema festgelegt, eine passende Mission formuliert und positives Feedback dazu erhalten. Und es dann wieder verworfen. Völlig unerwartet trat dieses Thema dann wieder in mein Leben, genau zum richten Zeitpunkt.

 

signatur xoxo Franziska

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