Prokrastination #1 – Was ist das eigentlich?

Im heutigen Artikel werdet ihr die allerwichtigsten Infos rund um „Prokrastination“ kennenlernen. Dadurch erhaltet ihr ein Grundverständnis für dieses Thema und könnt somit besser gegen eure eigene Aufschieberitis ankämpfen.

Herzlich willkommen zum ersten großen Blogpost seit dem inhaltlichen Redesign. Heute ist ein sehr toller Tag, denn hier auf dem Blog geht es endlich mit ausführlichen und reichhaltigen Artikeln rund um das Thema „Vom Reden ins Handeln kommen – Schluss mit der Prokrastination“ los.

3…2…1…LOS.

Was ist Prokrastination?

prokrastination

Prokrastinieren: Die Tendenz von uns Menschen zu erledigende Dinge aufzuschieben. Anstatt dass man eine dringende und wichtige Aufgabe erledigt, schiebt man sie auf und sucht sich lieber eine sogenannte „Ersatzhandlung“.

Wie Mel Robinson richtig sagt

„You are not a procrastinator. You have a habit of procrastinating“ – Mel Robbins

Prokrastination ist in den allermeisten Fällen nicht mehr als ein Verhaltensmuster, eine Angewohnheit, welche wir uns antrainiert haben, um einer bestimmten Situation bzw. einem Auslöser zu entfliehen. Der Unterschied zwischen der Aufschieberitis als einer Angewohnheit und einer tatsächlichen Charaktereigenschaft ist essentiell, denn Angewohnheiten können ebensogut abtrainiert wie antrainiert werden. Charaktereigenschaften sind meist nicht so einfach zu verändern.

Jetzt stellt ihr euch bestimmt die Frage: Was könnten denn diese Auslöser meiner Prokrastination sein? Ich habe tatsächlich eine ganz lange Zeit gedacht es würde an fehlender Motivation für diese gewisse Aufgabe liegen. Doch weit gefehlt! Prokrastination hat nichts mit der Aufgabe zu tun, die ihr gerade aufschieben wollt. Vielmehr ist es eine Art des Stressabbaus.

Wie „entsteht“ Prokrastination?

Wie oben bereits erwähnt handelt es sich bei Prokrastination um eine Angewohnheit. Um also zu verstehen, wieso ihr Dinge aufschiebt, müsst ihr einen Blick darauf werfen, wie Angewohnheiten entstehen.

Sie setzen sich aus 3 Teilen zusammen:

  1. Der Auslöser (Stress)
  2. Das Verhaltensmuster (Prokrastination)
  3. Die Belohnung (Abbau des Stresses, durch das Aufschieben von einer Aufgabe)

Der Lösungsansatz hier ist nicht den Auslöser zu vermeiden bzw. aus eurem Leben zu verbannen, denn das wird in diesem Fall nicht funktionieren. Wir werden uns immer wieder in stressigen Situationen vorfinden. Der richtige Weg ist also das Verhaltensmuster, das auf den Stress folgt, zu verändern.

Prokrastination = Faulheit?

Bevor ich diese erste Einführung in das Thema „Prokrastination“ beende, möchte ich noch einen interessanten Aspekt aus einem Artikel mit dem Diplom-Psychologen und Psychologischen Psychotherapeut Stephan Förster teilen.

Ist es auch schon mal passiert, dass euch jemand als faul und nicht willensstark bezeichnet hat, wenn ihr mal wieder dabei ward Aufgaben aufzuschieben? Stephan Förster sagt, dass es sich bei Prokrastination um das Gegenteil von Faulheit handelt. Es ist ein sehr aktiver Prozess. „Die Prokrastinatoren sind (…) sehr aktiv in der Prokrastinationsphase. Während sie nicht die Aufgabe erledigen, die sie wollen und sollen, beschäftigen sie sich aktiv mit anderen, in Relation dazu angenehmer wirkenden Aufgaben.“ Eine interessante Sichtweiße, oder? Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich fühle mich während dieser Aufschiebe-Phasen immer sehr faul und unproduktiv.

Seid ihr interessiert an weiteren spannenden Infos rund um das Thema Prokrastination? Dann folgt mir auf Instagram, um immer auf dem Laufenden zu sein.

signatur xoxo Franziska

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